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  1. Deutscher Filmpreis 2017: Das sind die Gewinner der LOLA!
    Wieder einmal war es endlich soweit und der wichtigste sowie höchstdotierte Filmpreis Deutschlands wurde verliehen. Die LOLA, wie der Deutsche Filmpreis auch genannt wird, wurde in 12 Kategorien an die glücklichen Gewinner ausgegeben. Wer letztendlich gewonnen hat, erfahrt ihr weiter unten. Und uns bleibt nur zu sagen: Glückwunsch an alle Gewinner, aber auch an die Nominierten!

    LOLA 2017: Die Gewinner Nominierten des Deutschen Filmpreises

    Das ist die Liste aller Gewinner und Nominierten für den Deutschen Filmpreis 2017:

    Bester Spielfilm:

    LOLA in Gold: “Toni Erdmann

    toni erdmann spielfilm

    LOLA in Silber: “24 Wochen

    LOLA in Bronze: “Wild

     

    Die Nominierten:

     

    Beste Hauptdarstellerin:

    GEWINNERIN: Sandra Hüller für “Toni Erdmann”

    toni erdmann sandra hüller

    Die Nominierten:

     

    Bester Hauptdarsteller:

    GEWINNER: Peter Simonischeck für “Toni Erdmann”

    toni erdmann peter simonischek

    Die Nominierten:

     

    Beste Nebendarstellerin:

    GEWINNERIN: Fritzi Haberland für “Nebel im August”

    fritzi haberland nebel im august

    Die Nominierten:

     

    Bester Nebendarsteller:

    GEWINNER: Georg Friedrich für “Wild”

    wild georg friedrich

    Die Nominierten:

     

    Beste Regie:

    Gewinnerin: Maren Ade für “Toni Erdmann”

    toni erdmann regie

    Die Nominierten:

     

    Bestes Drehbuch:

    GEWINNER: “Toni Erdmann”

    toni erdmann drehbuch

    Die Nominierten:

    • “24 Wochen”
    • “Die Blumen von gestern”
    • “Einsamkeit und Sex und Mitleid”

     

    Bester Dokumentarfilm:

    GEWINNER: “Cahier Africain”

    cahier africain

    Die Nominierten:

     

    Bester Kinderfilm:

    GEWINNER: “Auf Augenhöhe”

    auf augenhöhe kinderfilm

    Die Nominierten:

     

    Beste Kamera/Bildgestaltung:

    GEWINNER: “Wild”

    wild beste tongestaltung

    Die Nominierten:

    • “Tschick”
    • “Paula”
    • “Die Blumen von gestern”

     

    Bester Schnitt:

    Gewinner: “Toni Erdmann”

    toni erdmann kategorie

    Die Nominierten:

    • “Tschick”
    • “Wild”

     

    Beste Tongestaltung:

    GEWINNER: “Wild”

    wild beste kamera

    Die Nominierten:

     

    Beste Filmmusik:

    GEWINNER: “Das kalte Herz”

    GEWINNER: “Das kalte Herz”

    kalte herz filmmusik

    Die Nominierten:

     

    Bestes Szenenbild:

    GEWINNER: “Paula”

    paula kostüm

    Die Nominierten:

    • “Die Blumen von gestern”
    • “Nebel im August”

     

    Bestes Kostümbild:

    GEWINNER: “Paula”

    paula bild

    Die Nominierten:

    • “Marie Curie”
    • “Die Blumen von gestern”

     

    Bestes Maskenbild:

    GEWINNER: “Das kalte Herz”

    das kalte herz 2

    Die Nominierten:

    • “Marie Curie”
    • “Paula”

     

    Der Ehrenpreis für herausragende Verdienste geht 2017 an die Filmeditorin Monika Schindler (u.A. schon mit dem Bundesfilmpreis für “Die Polizistin” ausgezeichnet). Der undotierte Preis für den besucherstärksten Film geht an die Culture-Clash-Komödie “Willkommen bei den Hartmanns”.

  2. Kinostart endlich offiziell: So lange müssen wir noch auf die Fortsetzung von „Avatar“ warten
    Avatar Aufbruch nach Pandora ist auch acht Jahre nach seiner Veröffentlichung der erfolgreichste Film aller Zeiten. Da ist es durchaus verständlich, dass sich sein Schöpfer James Cameron für die Fortsetzungen viel Zeit lässt. Nachdem wir bereits erfahren haben, dass der Meister des technisch fortschrittlichen Epos gleich vier Sequels realisieren möchte, stehen nach einigem Hin und Her nun endlich die jeweiligen Starttermine fest.

    Avatar 2 wird den Auftakt zu insgesamt vier neuen Filmen aus Pandora bilden, die gleichzeitig gedreht werden sollen. Thematisch soll es in den Fortsetzungen zu Avatar Aufbruch nach Pandora um die Geschichte von Jake (Sam Worthington), Neytiri (Zoe Saldana) und ihren Kindern gehen. Bislang wussten wir allerdings noch nicht, wann wir mit der Familiensaga in den Kinos rechnen können. Immer wieder erreichten uns neue Termine, die dann wieder verschoben wurden. Jetzt wird allerdings alles anders.

    James Cameron dreht alle vier Avatar-Fortsetzungen wie eine Mini-Serie

    Das sind die Kinostarts von Avatar 2 bis Avatar 5

    Eigentlich sollte Avatar 2 an Weihnachten 2018 in die Kinos kommen, doch dieser Start wurde nun endgültig gestrichen. Stattdessen erreichen uns via The Playlist folgende Termine für die USA:

    • Avatar 2: 18. Dezember 2020
    • Avatar 3: 17. Dezember 2021
    • Avatar 4: 20. Dezember 2024
    • Avatar 5: 19. Dezember 2025

    In Deutschland starten die Filme jeweils einen Tag früher. Das ergibt folgende Daten:

    • Avatar 2: 17. Dezember 2020
    • Avatar 3: 16. Dezember 2021
    • Avatar 4: 19. Dezember 2024
    • Avatar 5: 18. Dezember 2025

     

    Avatar: Bösewicht Stephen Lang kehrt für alle vier Fortsetzungen zurück

    Die Verantwortlichen von 20th Century Fox geben James Cameron also zwei weitere Jahre Zeit, um Avatar 2 unters Volk zu bringen. Mit dieser neuen Timeline geht man der Konkurrenz von Star Wars aus dem Weg und wir sind aktuell guter Dinge, dass an diesen Terminen nun nicht mehr gerüttelt wird.

  3. „Austin Powers 4“: Miky Myers ist weiterhin an einer Fortsetzung interessiert
    Am 02. Mai ist es genau 20 Jahre her, dass die kultige Agenten-Komödie Austin Powers Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat das Licht der US-amerikanischen Kinosäle erblickte. Natürlich ein ausgezeichneter Grund, sich in illustrer Runde zusammenzufinden und ein wenig in Erinnerung zu schwelgen. Allerdings brachte uns die kürzlich abgehaltene Austin Powers-Reunion auch Neuigkeiten bezüglich einer weiteren Fortsetzung.

    In einer Zeit, als der James-Bond-Darsteller noch auf den Namen Pierce Brosnan hörte, machte sich Mike Myers auf, die 007-Filme gepflegt auf die Schippe zu nehmen. Mit schlechten Zähnen und einem groovigen Hüftschwung bewaffnet, schickte er seinen britischen Geheimagenten Austin Powers auf chaotische Mission, um uns gepflegt albern zu unterhalten.

    Was wurde aus Mike Myers? Das macht der Austin Powers-Star heute

    Nach dem ersten Teilen folgten die erfolgreichen Fortsetzungen Austin Powers Spion in geheimer Missionarsstellung (1999) und Austin Powers in Goldständer (2002). Ganze 15 Jahre warten Fans inzwischen also auf Austin Powers 4, zu dem Mike Myers nun in einer Gesprächsrunde mit The Hollywood Reporter anlässlich des 20 Geburtstags seiner Kultfigur ein Update anbot.

    Es fehlt weiterhin die zündende Idee für Austin Powers 4

    Er würde weiterhin liebend gerne eine Fortsetzung machen, allerdings müsse man abwarten, ob es dazu tatsächlich kommt. Jay Roach, der die satirische Trilogie inszenierte, war ebenfalls bei der Reunion anwesend und ließ uns wissen, dass man in all den Jahren häufig über Austin Powers 4 geredet habe. Bislang sei allerdings keine Idee aufgekommen, mit der man zufrieden war, sollte sich das ändern, stünde einem weiteren Nachfolger jedoch nichts im Weg.

    Bei der Reunion waren neben Miky Meyers und Jay Roach unter anderem Robert Wagner (Nummer Zwei), Seth Green (Scott Evil) und Mimi Rogers (Mrs. Kensington) anwesend, auf die wir im Falle eines weiteren Teils natürlich nicht verzichten wollen. Ob wir alle in ihren berühmten Rollen noch einmal wiedersehen, ist derzeit allerdings weiter ungewiss, aber man wird ja noch hoffen dürfen.

  4. „Deadpool": Morena Baccarin verrät, dass viele Sex-Szenen herausgeschnitten wurden
    Deadpool 2 hat offiziell einen Kinostart erhalten und eine Besetzung für den neuen Mutanten Cable gefunden. Die Fortsetzung des Superhelden-Hits bewegt sich folglich mit großen Schritten auf uns zu, doch wir wollen für den Moment dennoch einen Blick zurückwerfen. Denn Morena Baccarin enthüllte jüngst einige pikante Details zu Szenen aus Deadpool, die wir leider nicht sehen durften.

    Auch wenn Deadpool vor allem dank seines durchgeknallten Protagonisten größtenteils eine Spaßveranstaltung ist, kommt die Romantik in dem Superhelden-Werk nicht zu kurz. Als emotionales Zentrum wird uns die Beziehung zwischen dem Anti-Helden (Ryan Reynolds) und seiner Flamme Vanessa (Morena Baccarin) an die Hand gegeben.

    Scheitert Deadpool 2 an seinen vielen Herausforderungen?

    Die beiden lernen sich in einer Bar kennen und kurz darauf fliegen die Funken zwischen ihnen, was Deadpool dank seiner erhöhten Altersfreigabe auch ausspielen darf. Vor allem eine Montage dürfte den Kinozuschauern dabei eingeheizt haben, in der wir die beiden bei verschiedenen sexuellen Akten beobachten können, die stets stimmig auf einen Feiertag des Jahres angepasst sind.

    Von diesen Szenen wurden jedoch noch weitaus mehr gedreht, wie Morena Baccarin jetzt in einem Auftritt in der Late-Night-Show Conan von Conan O'Brien verriet.

    Morena Baccarin und Ryan Reynolds drehten für Deadpool zwei Tage lang Sex-Szenen

    Ganze zwei Tage lang durften/mussten Ryan Reynolds und Morena Baccarin also die vielfältigen Sex-Szenen drehen, wobei sie sich durch alle Feiertage des Kalenders arbeiteten. In den fertigen Film schaffte es dann lediglich eine Handvoll dieser Ausschnitte.

    Da die Darstellerin von Vanessa darüber anscheinend nicht ganz unglücklich ist, fragen wir uns jetzt natürlich, was für Ferkeleien in den Szenen gemacht wurden, die wir nicht sehen durften.

    Ob es in Deadpool 2 ähnlich erotisch zugeht, erfahren wir nächstes Jahr. In den USA startet die Fortsetzung am 01. Juni 2018, ein deutscher Release ist derzeit noch nicht bekannt.

  5. 10 Filme, die gefeiert werden – und wir fragen uns: Warum?
    Jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Diese Binsenweisheit wollen wir hier eingangs noch einmal zum Besten geben, um darauf hinzuweisen, dass wir lediglich unsere subjektive Sicht der Dinge zur Schau tragen. Denn natürlich darf man die folgenden Filme gut finden. Wir fragen uns lediglich: Warum überhaupt?

    10 Filme, die zu Unrecht gefeiert werden

    Jurassic World (2015)

    Ein Milliarden-Erfolg, den viele Zuschauer als einen der besten Blockbuster der letzten Jahre abfeiern. Für uns war Jurassic World hingegen lediglich ein bissloser, lauwarmer Aufguss aus der CGI-Hölle. Der T-Rex in Jurassic Park mag zwar inzwischen 24 Jahre alt sein, aber die handgemachten Effekte sehen heute dennoch zig-fach besser aus, als die Retortendinos aus dem Computer im letzten Teil der Reihe. Zusätzlich sollte eigentlich noch die heutige Generation kritisiert werden, die stets nach mehr verlangt, nur um ihr dann ein Finale zu liefern, das genau diesen Fehler begeht. Ein dezenter Widerspruch, möchte man da meinen.

    American Hustle (2013)

    Kritiker feierten diese Star-besetzte Gauner-Komödie ab, am Ende standen 10 Oscar-Nominierungen auf der Habenseite. Davon konnte American Hustle letztlich keinen gewinnen und wenn man uns vorher gefragt hätte, wären die Nominierungen schon des Guten zuviel gewesen. Denn leider mäandert der opulente Film in seinen über zwei Stunden Laufzeit mit inhaltsleeren, wenig packenden Dialogen vor sich hin und weiß den großartigen Cast leider nicht zu nutzen. Schade.

    Fack Ju Göhte (2013)

    Ein deutsches Phänomen, dass auch in der Fortsetzung die Kinokassen klingeln ließ und bald zu einer Trilogie vervollständigt wird. Das Abfeiern von Assi-Kultur zieht an uns allerdings vorbei und wir können lediglich ungläubig den Kopf schütteln, warum gerade diese Komödie einen derartigen Hype auslöste. Wir kriegen meist zu hören, man müsse dann den Kopf ausschalten, aber spricht es wirklich für den Film, wenn man ihn lediglich unreflektiert genießen kann?

    Fast Furious

    Ganze zehn Filme soll die Action-Reihe am Ende umfassen, für uns hätte nach der Gefährliche Brandung-Kopie alias Teil 1 schon Schluss sein können. Die Action mag handgemacht sein, hat aber längst sämtliche Relation verloren und aus illegalen Straßenrennfahrern sind Geheimagenten geworden, die regelmäßig die Welt retten müssen. Geht es noch eine Spur größer? Das Familien-Thema kommt darüber hinaus für uns selten zum Tragen, da die meisten Figuren leider kaum einen existenten Charakter aufweisen können.

    Avatar Aufbruch nach Pandora (2009)

    Der erfolgreichste Film aller Zeiten begeisterte damals jeden mit seiner bahnbrechenden 3D-Technologie doch mit etwas Abstand fällt der Blick auf den Blockbuster deutlich nüchterner aus. Die Geschichte kennen wir zur Genüge aus anderen Werken, Avatar Aufbruch nach Pandora fehlt leider ein ikonischer Charakter und der 3D-Trend nervt mittlerweile gehörig. Wir können lediglich hoffen, dass die Fortsetzungen die inhaltlichen Fehler kompensieren.

    The Dark Knight Rises (2012)

    Nach The Dark Knight waren die Erwartungen an die Fortsetzung immens und deswegen konnte Christopher Nolan hier wohl nur verlieren. Reichlich Spektakel wird zwar weiterhin geboten, allerdings mit ungewöhnlich vielen Logik-Fehlern garniert, die ein wiederholtes Ansehen stark erschweren. Rückblickend hätte man wohl aufhören sollen, als es am schönsten war.

    300 (2006)

    Ach ja, Zack Snyder. Ein Werk des Regisseurs darf hier natürlich nicht fehlen, denn an ihm scheiden sich bekanntlich die Geister. Optisch macht 300 einiges her und wem das genügt, der wird hier auf seine Kosten kommen. Die Geschichte selbst hätte durchaus packend sein können, aber genau hier liegt das große Problem von 300, der mit zunehmender Dauer leider keine Intensität aufbauen kann. Das ist eben nicht das Steckenpferd von Zack Synder, der sein Pulver in den Action-Szenen verschießt.

    The Artist (2011)

    Hollywood liebt Filme über sich selbst. Das wurde selten derart offenkundig wie bei der Oscar-Verleihung 2012, als der Stummfilm The Artist fünf Preise absahnen konnte, unter anderem für bester Film. Rückblickend wohl nicht die beste Entscheidung, um die Glaubwürdigkeit der Academy zu erhöhen, denn das Werk hinterließ völlig zu Recht einen bleibenden Popkulturellen-Eindruck.

    Sin City (2005)

    Das nächste Werk in unserer Liste, das für uns lediglich durch seinen Stil eine lobende Erwähnung wert ist. Darüber hinaus verliert sich Sin Ciy für uns zu oft in seinem Bestreben, besonders cool, brutal und dreckig zu sein. Die Geschichten für sich selbst betrachtet können uns leider nicht gefangen nehmen und mehr als die Summe seiner Teile ist die Comic-Verfilmung für uns ebenfalls nicht.

    American History X (1998)

    Wie gut hätte dieser Film sein können. Er hat einen fantastischen Edward Norton zu bieten und ein heikles, aber durchaus spannendes Thema zu bieten. Leider entschied man sich für den einfachen Weg der Sensation und nicht dafür, uns eine ideologische, tiefgründige Diskussion zuzumuten, bei der wir selbst Stellung beziehen müssen. So verpasst American History X es für uns, eine lohnenswerte Diskussion zum Thema Neo-Nazis anzustoßen und lässt uns als Zuschauer leicht urteilen. Da war selbst der oftmals fade Geschichtsunterricht intellektuell herausfordernder.

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