Filmnews

Die neuesten Nachrichten zu Filmen
  1. Diese versteckten Post-Credit-Scenes habt ihr garantiert übersehen!
    Ob im liebevoll animierten Familien-Spaß Findet Dorie oder im Horror-Genre, oft und gern heben sich Filmemacher einen ganz besonderen Leckerbissen für die allerletzte Szene ihres Filmes auf, die man auch als eine Art Belohnung verstehen kann, wenn man es durchgehalten hat, sich den gesamten Abspann im Kino oder auf der Couch angeschaut zu haben. Wir haben heute sechs verschiedene Post-Credit-Scenes herausgekramt, die ihr vielleicht noch nicht kanntet. Hier könnt ihr sie euch anschauen!

    Diese versteckten Post-Credit-Scenes habt ihr garantiert übersehen

    Lethal Weapon 3

    Beginnen wir mit den Herren Riggs und Murtaugh, die bekanntlich zu alt für ihre Polizeiarbeit sind. Am Ende des dritten Teils ihrer Erfolgsreihe bekommen sie Angst, für etwas bestraft werden zu können, was sie gar nicht begangen haben…

    Kill Bill Vol.2

    Quentin Tarantinos Rache-Epos geizte nicht gerade mit fiesen Gewalt-Exzessen. Dennoch hatte Hauptdarstellerin Uma Thurman beim Dreh anscheinend ihren Spaß!

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

    Was ist denn bloß mit Gilderoy Lockhart passiert?

    Evil Dead (2013)

    Bruce Campbell darf natürlich auch nicht im Remake fehlen!

    Findet Dorie

    Die armen Kerle hätten es fast geschafft. Kommen sie euch auch irgendwie bekannt vor?

    Super Mario Bros.

    Zum Schluss noch etwas Nostalgisches aus den frühen 1990er Jahren:

    Natürlich hat sich die Post-Credit-Scene aktuell besonders im Bereich des Superhelden-Kinos etabliert, wo auf folgende und weitere Filme und Helden-Kollaborationen auf den allerletzten Drücker noch hingewiesen wird. Wir wollten euch heute aber gern zeigen, dass es sich auch außerhalb dieses Genres lohnen kann, einen Film wirklich vollständig bis zu seiner allerletzten Sekunde anzuschauen. Da ist es natürlich ärgerlich, dass besonders im TV oft schon früher vom jeweiligen Sender abgeschaltet wird.

  2. Unser Interview zu "Life" - mit Jake Gyllenhaal & Rebecca Ferguson
    “Was tust Du, wenn es ums nackte Überleben geht?” - Wir haben die Hauptdarsteller des neuen Sci-Fi-Films “Life” in Berlin zum Interview getroffen.

    Am 23. März 2017 treffen wir einige unserer Lieblings-Hollywood-Darsteller als Astronauten im Weltall wieder. Anlässlich des Filmstarts haben wir den mehrfach Oscar-Nominierten und Bafta Award-Träger Jake Gyllenhaal und Golden Globe-Gewinnerin Rebecca Ferguson in Berlin getroffen und sie mit Fragen zu ihrem neuen Film “Life” gelöchert. Seht euch hier das Interview an und erfahrt mehr über die Rollen von David Jordan und Miranda North, die Vorbereitungen zum Film und was Frauenpower in der Filmbranche bedeutet.

    “Life” nimmt uns mit auf eine spannende Reise über das Leben. “Im Leben geht es einzig und allein um das nackte Überleben.” - Diese Aussage lässt den Film auf einer neuen Meta-Ebene stattfinden und regt den Zuschauer zum philosophieren an. Doch damit nicht genug: Wir fiebern mit den Charakteren mit und lassen uns, mit vielleicht vorgehaltener Hand, mitreißen, erschrecken und zu Tränen rühren. Zudem sehen wir zu, wie die Protagonisten an ihre Grenzen stoßen, um uns am Ende des Films eine Antwort auf die Frage zu geben, worum es im Leben wirklich geht.

    Legt die Hände um eure Popcorn-Tüte und seid gespannt, wenn ihr am 23.03.2017 mit Jake Gyllenhaal auf eine abenteuerliche Weltraumfahrt geht.

  3. Verwirrende Aussage von Disney-Chef: Heißt Han Solo etwa gar nicht Han Solo?
    Disney-Chef Bob Iger hat sich überlegt, uns über die Zukunft des altehrwürdigen Sternenkrieger-Franchise genauer zu informieren und ging bei seinen neuerlichen Ausführungen besonders auf den  kommenden, noch titellosen Han Solo-Film ein. So weit, so informativ. Doch mit einem Nebensatz sorgt der gute Mann gerade für mächtig Wirbel.

    Gerade erst schmiss Alden Ehrenreichs Co-Star Woody Harrelson die PR-Machine an und ließ verlauten, dass der gerade entstehende Han Solo-Film der beste Star Wars-Film aller Zeiten wird, da überrascht uns Disney-CEO Bob Iger mit weiteren Informationen über den 2018 startenden Film über die frühen Jahre des legendären Schmugglers. Dabei sorgt besonders ein Nebensatz aktuell für Aufsehen.

    Diese Rolle übernimmt Woody Harrelson im Han Solo-Film

    Disney-CEO macht kryptische Ansage zum kommenden Han Solo-Film

    Zunächst macht uns Bob Iger mit der Story des Han Solo-Films vertraut und verrät, dass Hauptdarsteller Alden Ehrenreich darin zunächst einen 18 Jahre alten Han spielen wird, der im Verlauf des Film dann um sechs Jahre altert. Die Zeitspanne steht also. Darin wird er dann ein ganz spezielles Fahrzeug zum ersten Mal betreten und die Bekanntschaft mit einem gewissen Wookie machen. Soweit können wir dem guten Mann folgen und verstehen, dass eine Origin-Story auf uns zukommt. Doch dann kommt Bob Iger zu Punkt drei und kündigt an, dass wir ebenfalls erfahren werden, wie Han Solo zu seinem Namen gekommen ist.

    Heißt das etwa, dass der Schmuggler eigentlich gar nicht Han Solo heißt und zu diesem Namen erst als junger Erwachsener gerät? Wir können aktuell nur rätseln und sind schon sehr gespannt herauszufinden, wie diese Ansage genau zu verstehen ist.

    Nach Rogue One: A Star Wars Story wird der 2018 anlaufende Han Solo-Film der zweite Ableger der Hauptreihe werden, die in diesem Winter pünktlich zum Weihnachtsgeschäft mit Star Wars: Episode 8 The Last Jedi fortgesetzt wird. Bis dahin werden wir sicher erfahren, was nun mit dieser kryptischen Aussage genau gemeint ist.

  4. Jurassic World: Fakt VS Fiktion - Die schlimmsten Fehler der Reihe
    Dinos sind toll. Das große Mysterium ihres Aussehens, Verhaltens und Untergangs eint seit Generationen Erwachsene und Kinder zugleich. Die ungeheure Faszination für die beinahe mythisch verehrten Tierwesen, die im Erdmittelalter unsere Ökosysteme dominierten, erkannte seinerzeit auch Michael Crichton. Sein abenteuerlicher Roman Jurassic Park erweckte die Dinos 1990 in einem fiktiven Freizeitpark mit Hilfe der Gentechnik zu neuem Leben. Der Rest ist Geschichte. Eine Geschichte, die leider viel zu wenig mit wissenschaftlichen Fakten zutun hat. 

    Michael Crichton befreite die Dinosaurier mit seinem Buch aus ihrem wissenschaftlichen Gehege und erfüllte die trockenen Infotafeln und staubigen Fossilien aus den Museen mit gefährlichem, zähnefletschendem Leben. Aus Wissenschaft wurde Sensation, aus wagen Vermutungen wurden menschenfressende Fakten.Was in der Forschung nicht passte, wurde für den Roman von Crichton kurzerhand passend gemacht. Der Erfolg gab ihm Recht. Das Buch wurde ein Bestseller.

    Rex

    Mit Steven Spielbergs Oscar-prämierter Verfilmung des Stoffs wurden die Dinos dann endgültig zu Weltstars. Dank Spielbergs geschickter Inszenierung und einer damals bahnbrechenden Tricktechnik wurde pure Spekulation in eine Hollywood-Realität verwandelt. Eine ganze Generation wurde vom Dino-Virus infiziert.

    Doch auch wenn sich Spielbergs Team seinerzeit bei der Erschaffung von Triceratops, Stegosaurus, Tyrannosaurus Co wissenschaftlich beraten ließ, Jurassic Park war pure Science-Fiction. Ein frei erfundener Action-Vergnügungspark, der sehr wenig mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und ganz viel mit den dramaturgischen Notwendigkeiten eines Hollywood-Abenteuers zu tun hatte.

    Das allein stellt natürlich noch kein Problem dar. Immerhin wurde Spielberg nie müde, in Interviews zu betonen, dass er einen Film über unsere Dino-Faszination gedreht hatte – und eben keine wissenschaftlich fundierte Dokumentation über ausgestorbene Tierarten. Umso erstaunlicher ist es, dass das Franchise bis heute von erheblich vielen Menschen als eben solche wahrgenommen. Das Wissen aus diesen Filmen wird nicht nur von Kindern für bare Münze gehalten, sondern hat sich auch in den Vorstellungen vieler Erwachsener fest verankert.

    Grund genug, die gröbsten Fehler und wissenschaftlichen Inkorrektheiten der gesamten Reihe noch einmal Revue passieren zu lassen. Wer möchte, kann die folgenden Dino-Fauxpas aber natürlich immer mit dem Gen-Kniff aus dem Film rechtfertigen. Demnach ist jede Abweichung von der Forschung auf die Veränderungen im Gen-Labor des “Jurassic Park” zurückzuführen. Man kann das aber auch als billige Ausrede abtun und sich mehr wissenschaftliche Korrektheit in “Jurassic World 2” wünschen.

    Velociraptor: Dreikäsehoch mit Federn

    Der unbestrittene Star des ersten Films wird als gefährliche, hyper-intelligente, menschen-große Echsenbestie porträtiert. Tatsächlich war der Velociraptor gerade mal einen halben Meter groß und hatte Federn. Zudem wurden Bau und Stellung der Arme für den Film stark verändert, damit die praktischen Effekte funktionieren konnten. Auch die für den Film so wichtige, sichelförmige Kralle des Tiers gab es leider nicht. Ein Fehler, der auf Micheal Crichton Recherche für das Buch zurückzuführen ist. Hier war es zu einer Verwechslung mit dem Deinonychus gekommen. Die Annahme, dass Raptoren besonders intelligent waren, ist ebenfalls eine freie Erfindung. Tatsächlich waren die Gehirne der Tiere nämlich vergleichsweise klein.

    Brachiosaurus: Fraktur auf zwei Beinen

    Im Film sehen wir, wie sich ein Brachiosaurus auf seine Hinterbeine stellt, ein paar Eukalyptus-Blätter isst und dann laut niest. Zudem gab Spielberg den gewaltigen Tieren eine Art Walgesang. Nichts davon wäre laut heutiger Erkenntnisse möglich gewesen. So konnten etwa die Hinterläufe des Brachiosaurus niemals das enorme Gewicht des Tieres allein tragen. Es wäre umgehend zu einer Fraktur gekommen. Nießen ist zudem grundsätzlich nur bei Säugetiere zu finden und Eukalyptus-Blätter wären mit größter Wahrscheinlich hoch giftig für das Tier gewesen.

    Dilophosaurus: Viel größer, kein Gift und keine Nackenkrause

    Im Film wird Dilophosaurus als gemeingefährliche, giftspuckende Bestie dargestellt, die eine Art abspreizbare Nackenkrause ihr eigen nennt. Spielberg und sein Team hatten sich damals offenbar an einer Kragenechse orientiert. Tatsächlich sind sowohl das Giftspucken als auch die Nackenkrause frei erfunden. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Anhaltspunkte für ihre Existenz. Obendrein wurde das Tier im Film auf eine Größe von knapp anderthalb Metern geschrumpft. In Wirklichkeit war der Dilophosaurus mehr sechs Meter groß!

    T-Rex: Von wegen blinder Jäger

    Dass die ikonische Szene, in welcher die bombastischen Schritte des Tyrannosaurus Rex das Wasserglas immer mehr in Schwingungen bringt, ziemlicher Quatsch ist, darauf kann man mit ein bisschen gesunden Menschenverstand von allein kommen. Immerhin ist ein Jäger, den man schon Kilometer weit entfernt kommen hört, überhaupt kein Jäger, sondern eher ein Fall für den evolutionären Mülleimer. Ganz davon abgesehen, dass es dem T-Rex physikalisch gar nicht möglich gewesen wäre, ein derartiges Beben zu veranstalten.

    Leider ist auch die schöne Idee mit dem eingeschränkten Sehvermögen und dem regungslosen Stehenbleiben eine Erfindung der Marke Hollywood. Zwar gibt es einige, wenige Reptilien, die tatsächlich nur Bewegungen sehen können, dass aber ausgerechnet der ausgestorbene T-Rex, der gefährlichste Jäger seiner Zeit, mit dieser blöden Behinderung klarkommen musste, ist ziemlich starker Tobak. Ach und dass unser legendärer Fleischfresser über eine der besten Nasen aller Zeiten verfügte, hätte man bei all den erfolglosen Verfolgungsjagden auch mal erwähnen können.

    Spinosaurus: Vom Fischer zum T-Rex-Killer

    Für den dritten Teil musste sich Regisseur Joe Johnston etwas Neues einfallen lassen. Größer und gefährlicher sollte der neue Super-Dino sein, der es in Jurassic Park III sogar mit König T-Rex aufnahm. Die Wahl fiel schließlich auf den Spinosaurus, weil dieser dank seiner Rückenflosse über eine gut erkennbare Silhouette verfügt, die die Zuschauer sofort vom jener des T-Rex unterscheiden könnten. Dass der Spinosaurus gar kein T-Rex-Killer, sondern ein eher gemächlicher Fischfänger war, der zudem nie zur gleichen Zeit wie der T-Rex lebte, spielte dabei offenbar keine Rolle. Frei nach dem Motto: Hauptsache es knallt.

    Mosasaurier: Falsches Bild und viel zu groß

    Dass man es mit dem wissenschaftlichen Fakten-Check in Jurassic World noch weniger genau nahm als in den Filmen davor, scheint recht augenfällig. Wissenschaftliche Berater waren hier ebenso abwesend wie der Versuch mit der aktuellen Forschung auf Tuchfühlung zu gehen. So überrascht es dann auch kaum, dass schon der erste Trailer in Wissenschaftskreisen für viel Kopfschütteln sorgte. Der dort zusehende Mosasaurier wurde nämlich nicht nach heutigen Erkenntnissen gestaltet, sondern nach alten Gemälden aus dem achtzehnten Jahrhundert. Für den Film wurde Mosasaurier somit um ein Vielfaches vergrößert und hat neben vielen, kleinen anatomischen Unstimmigkeiten (etwa eine falsche Zunge) auch eine fiktive Rückenflosse verpasst bekommen. Die Zähne sind dafür sehr gut getroffen.

    Pteranodon: Plattfuß ohne Zähne

    Eine zentrale Szene in “Jurassic World” zeigt den allseits beliebten Flugsaurier Pteranodon fleischfressender Aktion. Wie ein Schwarm gefährlicher Raubvögel zieht der Pteranodon über den Park hinweg und pickt sich seine Opfer nach und nach heraus, nur um sie dann in die Lüfte zu entführen. Ein Ding der Unmöglichkeit, denn der Pteranodon hatte gar keine Greiffüße. Vielmehr hatte er Füße, die unseren sehr ähnlich sind. Auch die Tragkraft des Pteranodon wird hier maßlos überschätzt. Immerhin hatte der Pteranodon in “Jurassic World” erstmals keine Zähne mehr. Ein Fehler, der in “Jurassic Park” begangen wurde.

    Lesetipps:

     

     

     

  5. Chris Evans spricht über seine Zukunft als Captain America
    Kaum wurde die dritte Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) mit The First Avenger: Civil War eingeläutet, da steht schon der Zweiteiler Infinity War vor der Tür und wird uns 2018 und 2019 noch einmal die gewohnten Superhelden in Form von Chris Evans und Co. auf der Leinwand präsentieren. Doch was passiert danach? Der Captain America-Darsteller hat sich nun deutlich zu seiner Zukunft bei Marvel geäußert.

    Marvel-Präsident und Mastermind Kevin Feige hat noch zwei Asse im Ärmel und die hören auf den Namen Infinity War. Im Zweiteiler werden die aktuell bekannten und etablierten Inkarnationen der allseits beliebten Superhelden gegen Ober-Fiesling Thanos (Josh Brolin) antreten, um danach womöglich auf dem Höhepunkt ihres Schaffens abzutreten und Platz für eine neue Generation zu machen. Da diese Annahmen momentan allerdings reinste Spekulation sind, freuen wir uns über jede konkrete Ansage in diese Richtung. Heute tut uns Chris Evans alias Captain America genau diesen Gefallen.

    All diese Superhelden werden in Avengers 3: Infinity War zu sehen sein

    Chris Evans äußert sich über seine Zukunft als Captain America

    Die Kollegen von Collider haben Chris Evans einige entscheidenden Fragen gestellt und der gute Mann hat glücklicher Weise eindeutige Antworten gefunden. So bestätigte er, dass sein Vertrag nach dem zweiten Infinity War-Film, der oft auch als Avengers 4 betitelt wird, definitiv ende. Derzeit gäbe es auch keine Anstalten seitens seines Arbeitgebers, den Vertrag zu verlängern, obwohl der Schauspieler nicht abgeneigt wäre. Es sieht also fast danach aus, dass uns nach der letzten Schlacht wirklich eine Zäsur erwarten könnte.

    Angesprochen darauf, ob er denn überhaupt gewillt sei, Captain America auch nach 2019 zu spielen antwortete Chris Evans übrigens im gleichen Atemzug mit einem eindeutigen Bekenntnis zu seiner Rolle, die er sehr liebe. Von ihm aus könne er den Charakter noch lange weiterspielen. Die Entscheidung über die Zukunft der derzeitigen Avenger liegt also eindeutig in den Händen von Marvel und Disney.

     

Radio4Players - CD Tipp der Woche